Was bedeutet Selbstfürsorge?
Bei der Selbstfürsorge geht es nicht um egoistische Selbstoptimierung, sondern um einen Umgang mit sich selbst. Quasi eine Einladung, sich selbst besser kennen zu lernen, sich seiner selbst bewusst zu werden. Nur so können wir unser Gleichgewicht finden, unsere Mitte entdecken. Aber auch erkennen, wenn wir aus dem Gleichgewicht geraten sind und Anpassungen vornehmen müssen.
Selbstfürsorge ist nicht nur ein menschliches Anliegen, sondern auch ein natürliches Verhalten, das viele Tierarten an den Tag legen. Katzen zum Beispiel sind bekannt für ihre anspruchsvollen Pflegegewohnheiten und ihre Vorliebe, in der Sonne zu faulenzen – Verhaltensweisen, die Entspannung und Verjüngung fördern.

Das Selbst ist keine Insel.
Die wichtigste Erkenntnis ist, dass das Selbst nicht von äußeren Einflüssen isoliert ist. Wir werden von unserer Umwelt ebenso geprägt wie wir sie gestalten. Diese dynamische Wechselwirkung zwischen innerer und äußerer Welt führt zu einem ständigen Austausch.
In Stresssituationen beispielsweise können wir aus dem Gleichgewicht geraten. Indem wir uns dieser Veränderungen bewusst werden, können wir sie analysieren und Strategien entwickeln, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Es geht darum, sich selbst zu verstehen, achtsam zu sein und die eigene Präsenz zu erkennen.
Selbstfürsorge – ein moderner Hype?
Selbstfürsorge ist in der Tat ein zeitloses Thema, das im Laufe der Geschichte diskutiert und erforscht wurde, auch in alten philosophischen Texten.
Tatsächlich lässt sich das Konzept der Selbstfürsorge bis zu antiken griechischen Philosophen wie Platon und Aristoteles zurückverfolgen. Aristoteles‘ Begriff der „eudaimonia“ (Wohlstand oder gutes Leben) betont beispielsweise die Bedeutung der Pflege des eigenen Charakters und der Tugenden als Mittel zur Erreichung von Glück und Erfüllung.
In ähnlicher Weise erörtert Platon in seinem Werk „Die Republik“ das Konzept der „philautia“, das mit Selbstliebe oder Selbstsorge übersetzt werden kann. Er argumentiert, dass wahre Weisheit und Tugend ein tiefes Verständnis von sich selbst und seinem Platz in der Welt erfordern.
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